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Delegierte wählen neues CBS Präsidium
 

Das neue gewählte CBS Präsidium (v.l.n.r.): Christel Holdenried (Beisitzerin), Jürgen Schwarz (Geschäftsführender Präsident), Gisela Kloos-Prantner (Vizepräsidentin), Josef Gschwind (Bundeschorleiter), Dr. Paul Wengert (Präsident), Petra Biermann-Stapff (Beisitzerin), Brigitte von Kirschbaum (Vizepräsidentin), Gabriele Meier (Vizepräsidentin). Es fehlen: Christian Toth (Vizepräsdient), Karl Zepnik (Musikausschussvorsitzender), Michael Finck (Beisitzer). (Foto: Peter Mößmer)

Das neue gewählte CBS Präsidium (v.l.n.r.): Christel Holdenried (Beisitzerin), Jürgen Schwarz (Geschäftsführender Präsident), Gisela Kloos-Prantner (Vizepräsidentin), Josef Gschwind (Bundeschorleiter), Dr. Paul Wengert (Präsident), Petra Biermann-Stapff (Beisitzerin), Brigitte von Kirschbaum (Vizepräsidentin), Gabriele Meier (Vizepräsidentin). Es fehlen: Christian Toth (Vizepräsdient), Karl Zepnik (Musikausschussvorsitzender), Michael Finck (Beisitzer). (Foto: Peter Mößmer)

Die Delegiertenversammlung des Chorverbands Bayerisch-Schwaben hatte aufgrund der pandemiebedingten Verschiebung aus dem Vorjahr ein großes Programm zu absolvieren. Wichtigster Punkt waren die Neuwahlen des Präsidiums für die kommenden vier Jahre. Die Delegierten sprachen in allen Wahlgängen einstimmig und ohne Gegenstimmen allen wiedergewählten Amtsinhaberinnen und Amtsinhabern und den neuen Präsidiumsmitgliedern ihr volles Vertrauen aus. Mit herzlichem Dank verabschiedet wurden aus dem Präsidium Reiner Pfaffendorf (bisher Vizepräsident) und Ulrich Bayrhof (bisher Bundesschatzmeister).

Delegiertenversammlung des Chorverbands Bayerisch-Schwaben tagte in Vöhringen:
Neues Präsidium. Neue Satzung. Stabiler Mitgliedsbeitrag.

Nach zweimaliger pandemiebedingter Verschiebung konnte am 25. September endlich die Delegiertenversammlung des Chorverbands Bayerisch-Schwaben zusammentreten, die eigentlich schon 2020 hätte tagen sollen. 78 Delegierte - Vorstände von CBS-Mitgliedsvereinen sowie der Gesamtvorstand - trafen in Vöhringen zusammen, um im Kulturzentrum „Wolfgang-Eychmüller-Haus“ die Tätigkeitsberichte des Präsidiums und den Bericht der Rechnungsprüfer zu hören, den Kassenbericht zu genehmigen, das Präsidium zu entlasten, eine neue Satzung zu beraten und ein neues Präsidium zu wählen, um nur die wichtigsten Tagesordnungspunkte zu nennen.

Das CBS-Präsidium verjüngt sich und wird weiblicher.

Einstimmig wurden Präsident Dr. Paul Wengert, Geschäftsführender Präsident Jürgen Schwarz und Vizepräsidentin Brigitte von Kirschbaum in ihren Ämtern bestätigt. Zu neuen Vizepräsidentinnen wählte die Delegiertenversammlung ebenfalls einstimmig Gisela Kloos-Prantner und Gabriele Meier sowie zum Vizepräsidenten Christian Toth. Gisela Kloos-Prantner hatte erst wenige Tage zuvor in Nachfolge des verstorbenen Sängerkreis-vorsitzenden Gerhard Leopold dessen Amt im Sängerkreis Iller-Roth-Günz übernommen, Gabriele Meier ist Vorsitzende des Sängerkreises Unterer Lech; sie hatte dieses Amt schon vor einem guten Jahr von Rainer Pfaffendorf übernommen, der nun auch sein Amt als CBS-Vizepräsident aufgab und sich nicht mehr zur Wahl stellte. Das Vizepräsidenten-Quartett wird vervollständigt durch Christian Toth, seit 2018 Präsident des Augsburger Sängerkreises. Christel Holdenried wurde als Beisitzerin für die Weiterbildung in Kindergärten einstimmig wiedergewählt und mit demselben Votum wurden Petra Biermann-Stapff, die als Chorleiterin im Augsburger Sängerkreis während ihrer aktiven Lehrerinnenzeit erfolgreich Schulchortage organisiert und durchgeführt hat und Michael Finck, der 2. Vorsitzende des Chorverbands Kreis Dillingen und Chorleiter mehrer Chöre, zu neuen Beisitzern gewählt. Verabschiedet wurde Ulrich Bayrhof, der seit 2008 Schatzmeister des Verbands war und der auf eigenen Wunsch aus dem Präsidium ausschied. Die Verabschiedung des bisherigen Vizepräsidenten Reiner Pfaffendorf, der krankheitsbedingt nicht an der Delegiertenkonferenz teilnehmen konnte, wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

In seinem Rechenschaftsbericht erklärte Präsident Dr. Wengert, die Pandemie habe die Arbeit des Verbands und natürlich auch die Aktivitäten der Mitgliedschöre stark geprägt und sehr eingeschränkt. Dennoch hätten Chorverband und Mitgliedschöre keinen Stillstand erlebt. Denn mit viel Einsatz, innovativen Ideen und unter Zuhilfenahme der elektronischen Medien habe man getan, was auf diesem Weg und in solcher Zeit möglich gewesen sei. Mit den anderen drei bayerischen Chorverbänden habe es einen Schulterschluss gegeben wie nie zuvor – vor allem, um von den Ministerien überhaupt wahrgenommen zu werden und den Interessen der Bayerischen Chöre Gehör zu verschaffen. Es habe unglaublich viel Kraft gekostet, die Staatsregierung zu einer differenzierten Betrachtung zu bewegen und die Regelungen auch praktikabel an die Chorbedürfnisse anzupassen. Allerdings seien viele dieser Regelungen so formuliert, dass sie dringend der „Übersetzung“ bedurften und wohl weiter bedürfen – eine Arbeit, die der Verband mit seiner Geschäftsstelle bestens gemeistert habe.

Nachdem die Rechnungsprüfer Michael Spiegel und Alfred Winklhofer Schatzmeister Bayrhof eine ausgezeichnete und fehlerfreie Kassenführung bescheinigten, erteilte die Versammlung ihm und dem gesamten Präsidium die Entlastung. Ebenso einstimmig genehmigte sie den Kassenbericht des Schatzmeisters. Nachdem die zuletzt 2012 angepasste Satzung des Chorverbands einigen Änderungsbedarf aufwies und Regelungen über Versammlungen auf elektronischem Weg und Umlaufbeschlüsse ebenso wie Bestimmungen über die Sängerkreise, die Verwaltung und das Ruhen der Mitgliedschaft neu aufgenommen werden sollten, legte Präsident Dr. Wengert einen neugefassten Satzungstext vor. Als weitere wichtige Neuerung stellte er zudem die Zusammenlegung des bisherigen Gesamtvorstands und Gesamtausschusses zu einem Verbandsausschuss vor, der die Aufgaben dieser beiden bisher getrennten Organe übernehmen wird. Den einstimmigen Beschluss für die Neufassung der Satzung kommentierte er mit den Worten, dass der Chorverband nunmehr sicher eine der modernsten Verbandssatzungen habe, die den aktuellen und möglichen künftigen Entwicklungen und allen gesetzlichen Vorschriften Rechnung trage.

Nachdem eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags nicht vorgesehen war, konnte die Festsetzung des Verbandsbeitrags für die nächsten zwei Jahre in der bisherigen Höhe schnell abgehandelt werden. Zu Beginn ihrer Konferenz hatten die Delegierten, Präsidiums- und Gesamtvorstands-mitglieder der seit der letzten Tagung verstorbenen Sängerinnen und Sänger gedacht.

Stellvertretend für alle Verstorbenen nannte Präsident Dr. Wengert den früheren CBS-Präsidenten Dieter Prinz, die langjährigen Sängerkreisvorsitzenden Anton Stohr (Bodensee), Günther Rehle (Ostallgäu), Alois Rupp (Unterer Lech), Gerhard Leopold (Iller-Roth-Günz) und Manfred Bartsch (Augsburg) sowie den langjährigen Kreischorleiter Gottfried Duller (Bodensee). Auch den Ehrenpräsidenten des ASM, Professor Karl Kling, der als Präsident fast 25 Jahre lang den Allgäu-Schwäbischen Musikbund geleitet hatte und dem CBS stets verbunden war, bezog Wengert in das Gedenken ein.

Ebenfalls zu Beginn der Delegiertenversammlung hatten Vöhringens Erster Bürgermeister Michael Neher und Landratsstellvertreter Ludwig Daikeler für den Landkreis Neu-Ulm in ihren Grußworten die Verbundenheit der Kommunen mit den Chören, die Bedeutung des Chorgesangs für unser Gemeinwesen, aber auch für jeden Aktiven persönlich – vor allem auch in sozialer und gesundheitlicher Hinsicht – in den Mittelpunkt gestellt.

In der Hoffnung, „bald auf die Zielgerade zur Normalität einbiegen zu können“ und mit besten Wünschen für die Mitglieder des Chorverbands schloss Präsident Dr. Wengert nach gut drei Stunden die Delegiertenkonferenz – nicht ohne dem Motto des Verbands entsprechend – allen Teilnehmenden „weiterhin viel Spaß am Singen“ zu wünschen.
 

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