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Kultursommer "Bayern spielt" und Sonderfonds Kulturveranstaltungen (Foto: Peter Mößmer)

Kultursommer "Bayern Spielt" und Sonderfonds Kulturveranstaltungen (Foto: Peter Mößmer)


„Comeback von Lebensfreude, Kreativität und Seelennahrung“: Kultursommer "Bayern spielt"


Kunstminister Bernd Sibler hat zusammen mit Kulturveranstalter Till Hofmann den Kultursommer „Bayern spielt“ vorgestellt. „Mit dem Kultursommer ‚Bayern spielt!‘ feiern wir ein Comeback von Lebensfreude, Kreativität und Seelennahrung im Freistaat. Künstlerinnen und Künstler gehören auf eine Bühne, sie gehören vor ein Publikum und da werden wir sie in diesem Kultur-Sommer auch finden“, betonte Kunstminister Bernd Sibler während einer Pressekonferenz zum Kultursommer „Bayern spielt!“ am 10. Juni in München.

Ziel ist es, mit dem Kultursommer Kultur für Besucherinnen und Besucher überall im Freistaat wieder erlebbar zu machen und die Freude und den Geschmack am Kulturgenuss zurückzugewinnen. Dafür stellt der Kultursommer der Kulturszene in den bayerischen Städten, Märkten und Gemeinden einen Gestaltungsrahmen zur Verfügung, in dem die Arbeit der Kunst- und Kulturschaffenden wieder sichtbar wird. „‚Bayern spielt‘ will den Rahmen für ein neues, sicheres Kulturleben im Sommer bieten und damit ein fulminantes Comeback der Kultur befeuern. Wir wollen wieder Lust auf Kultur machen und die Möglichkeit bieten, dass sich Künstlerinnen und Künstler und ihr Publikum wieder direkt begegnen“, ergänzte der Minister.

> Veranstaltungsplattform www.bayernspielt.info
> Weiterführende Informationen zum Kultursommer "Bayern spielt" auf der Webseite des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst


Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen


Mit dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen sollen Kulturveranstalter ermutigt werden, Veranstaltungen zu planen und vertragliche Verpflichtungen einzugehen, auch wenn die Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie voraussichtlich nicht kostendeckend bzw. mit Gewinn durchgeführt werden können. Das gilt für öffentliche und öffentlich-geförderte Veranstaltungen, bei denen die öffentliche Förderung nur einen Teil der Kosten deckt und die Deckungslücke durch Eintrittsgelder erwirtschaftet werden muss. Das trifft auf privatwirtschaftliche Veranstalter zu, die die gesamten Kosten aus Eintrittsgeldern finanzieren und als Unternehmen einen Gewinn erwirtschaften müssen. Für den Fonds stehen bis zu 2,5 Milliarden Euro Fördermittel bereit. Der Sonderfonds besteht aus zwei Bausteinen:

  1. Eine Wirtschaftlichkeitshilfe soll kleinere Veranstaltungen fördern, die ab dem 1. Juli 2021 durchgeführt werden und an denen unter Beachtung coronabedingter Hygienebestimmungen bis zu 500 Besucher teilnehmen. Ab dem 1. August 2021 werden Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Besuchern gefördert. Durch eine Bezuschussung der Einnahmen aus Ticketverkäufen werden so die wirtschaftlichen Risiken reduziert und die Planbarkeit und Durchführbarkeit von Veranstaltungen verbessert.
  2. Daneben stellt der Sonderfonds ab dem 1. September 2021 eine Ausfallabsicherung bereit, die Kulturveranstaltungen ab 2.000 Besucherinnen und Besuchern dadurch Planungssicherheit verschafft, dass im Falle coronabedingter Absagen, Teilabsagen oder Verschiebungen von Veranstaltungen ein Teil der Ausfallkosten durch den Fonds übernommen werden.

Antragsberechtigt sind Veranstalter folgender – in Deutschland stattfindender – Kulturveranstaltungen, welche Einnahmen aus dem Verkauf von Tickets erzielen.

> Registrierungsportal zum Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen
> Pressemitteilung des StMWK: Kunstminister Sibler ermuntert zur Registrierung für Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen
 

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