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Aktuelle Informationen und Hinweise rund um das Corona-Virus (Stand 09.07.2020)

Stand: 09.07.2020:

Heute wurde das Hygienekonzept für Chorgesang im Bereich der Laienmusik in das Bayerische Ministerialblatt übernommen und veröffentlicht (BayMBl. 2020 Nr. 398). Inhaltlich hat sich nichts Wesentliches zum vorhergehenden Stand verändert. Unverändert bildet die 6. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayMBl. 2020 Nr. 348 mit Ergänzung BayMBl. 2020 Nr. 387) die allgemeine gesetzliche Grundlage.

 

Stand: 20.06.2020:

Und hier ist es - rechtzeitig zum Start von Chorproben ab 22.06.2020 wurde das Rahmenhygienekonzept der beiden Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Wissenschaft und Kunst veröffentlicht: Rahmenhygienekonzept des StMWK Bayern.

Dieses beinhaltet die verbindlichen Regelungen für Konzertveranstaltungen und Chorproben.

Um unseren Chören bei der Erstellung des individuell notwendigen Schutzkonzepts für Chorproben eine praktische Arbeitshilfe anzubieten, haben wir aus den umfassenden Vorgaben der Ministerien die für Chorproben wichtigen Punkte in einem (Muster-)Hygienekonzept für Chorproben zusammengefasst.
Diese Arbeitshilfe wird als word-Datei zur Verfügung gestellt damit sie auf die individuellen Chorverhältnisse angepasst und ggf. ergänzt werden kann.
Bitte beachten Sie, dass für die rechtliche Verbindlichkeit ausschließlich das Rahmenhygienekonzept des StMWK Bayern gilt.

Als weitere Arbeitshilfe zur Umsetzung des Hygienekonzepts für Chorproben dürfen wir Ihnen die Word-Datei Chorinterne Aufgabenverteilung zur Verfügung stellen.

 

Der Rahmen für die Wiederaufnahme von Chorproben ist nun also vorhanden. Nun liegt es an uns Chorsänger*innen und Chorverantwortlichen, mit den wiedergewonnen Möglichkeiten verantwortungsvoll umzugehen, damit uns diese Freiheit erhalten bleibt.

Viel Freude bei der Probenarbeit.

Ihr
Jürgen Schwarz
geschäftsführender Präsident

Chorverband Bayerisch-Schwaben e.V.

 

 

Stand 19.06.2020:

Aktueller Hinweis aufgrund vieler Rückfragen:
Wir warten noch auf die gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Wissenschaft und Kunst.

Von den beiden Ministerien wird zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ein Rahmenkonzept für Schutz- und Hygienekonzepte für Konzertveranstaltungen und Proben von Chören im Bereich der Laienmusik erstellt. Dieses sollte spätestens am Montag, 22.06.20 bekannt gemacht werden, da ab diesem Tag auch die Choraktivitäten wieder zugelassen sind.

Auf der Grundlage dieses verbindlichen Rahmenkonzepts muß jeder Chor ein eigenes Schutzkonzept erstellen. Sobald das Rahmenkonzept bekannt gemacht ist wird es auch auf der CBS-homepage sofort veröffentlicht. Ergänzend erstellt der CBS ein Muster-Schutzkonzept für die Chorprobenarbeit als Arbeitshilfe und stellt dieses ebenfalls zum download bereit. Dieses Muster-Schutzkonzept kann dann von jedem Chor an die örtlichen Voraussetzungen angepasst werden.

Wir halten Sie top-aktuell auf dem Laufenden.

Ihr
Jürgen Schwarz
geschäftsführender Präsident
Chorverband Bayerisch-Schwaben e.V.

 


Stand 16.06.2020:

Aus der Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei:
"Der Chorgesang im Bereich der Laienmusik wird ab 22. Juni 2020 wieder zugelassen.Voraussetzung ist ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 m, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer. Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung dem Gesundheitsministerium ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln und veröffentlichen."

Wir informieren Sie, sobald uns das Hygienekonzept vorliegt.


Oh Happy Day: Chöre dürfen ab dem 22. Juni wieder singen
Weiterhin erreichte uns diese Pressemitteilung von Kunstminster Bernd Sibler aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst


Auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks:
BR Klassik - Chorproben sind wieder möglich
Klassik Aktuell -
Gespräch mit Jürgen Schwarz vom Chorverband Bayerisch-Schwaben

 

 

Stand 15.06.2020:
Letzte Woche haben wir Sie über unseren Brandbrief vom 8. Juni zur Wiederermöglichung des Probenbetriebs unserer Chöre und Ensembles informiert.
Leider hat dies bisher keine Wirkung gezeitigt. Weder Frau Staatsministerin Huml (Staatsministerium für Gesundheit und Pflege) noch der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, haben uns geantwortet. Aus dem Haus von Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler erreichte uns lediglich eine
Zwischennachricht, dass die Angelegenheit „derzeit noch geprüft“ werde. Am selben Tag (12. Juni) hat die Gesundheitsministerin allerdings eine Verordnung zur Änderung der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erlassen, in der es in § 1 Nr. 8 zur Änderung von § 20 Absatz 2 Nr. 1 heißt: „Chorgesang im Bereich der Laienmusik ist unzulässig.“

Wir haben uns daher nach einer Videokonferenz der Präsidenten der vier bayerischen Chorverbände am gestrigen Sonntag heute erneut an die Minister gewandt. Hier unser Erinnerungsschreiben an Frau Staatsministerin Huml, wie es nahezu wortgleich auch an die beiden anderen Minister gegangen ist:

Wir sind gespannt, ob und welche Antworten wir nun erhalten werden. Unser weiteres Vorgehen werden wir dann am Mittwochabend in einer weiteren Videokonferenz besprechen und Sie über das Ergebnis umgehend informieren.

Dr. Paul Wengert
Präsident
Chorverband Bayerisch-Schwaben e.V.

 

 

heute gibt es wieder aktuelle Informationen (Stand: 08.06.20):

Liebe Vorstände, liebe Chorleiter*innen, liebe Sänger*innen,

Mit dem am Freitag veröffentlichten Vollzugsschreiben aus dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wurde den Bayerischen Chören weiterhin ein unbefristetes Betätigungsverbot ausgesprochen. Nach der Veröffentlichung dieses Schreibens haben uns zahlreiche Nachrichten aus unseren Mitgliedschören erreicht.

Die Chorvorstände haben uns Verbandsverantwortliche darin bestärkt und aufgefordert mit größtmöglichem Nachdruck auf eine Lösung hinzuwirken, die eine verantwortungsbewusste und zeitnahe Wiederaufnahme der Chorprobenarbeit ermöglicht.

Dieser 'rote Faden' zieht sich durch ganz Bayern und so haben die Präsidenten der vier Bayerischen Chorverbände gestern nach intensiven Beratungen einen Brandbrief an die zuständigen Staatsminister verfasst. Ergänzend wurde ein Hygienekonzept der Bayerischen Chorverbände entwickelt, das als Entscheidungshilfe für die Genehmigung zur Wiederaufnahme des Probenbetriebs dem Brief an die Minister beigefügt wurde. (Dieses Hygienekonzept wird als Musterkonzept für unsere Chöre veröffentlicht, sobald eine Genehmigung durch das Gesundheitsministerium vorliegt.)

Hier gehts zum Brandbrief.

Ob es einer vielfach, von der sonst so friedfertigen Sängerschar ins Auge gefassten Reise nach München bedarf um unserem Anliegen zusätzlichen Nachdruck zu verleihen, ist noch nicht absehbar. Wir hoffen jedoch auf Einsicht der Regierungsverantwortlichen. Denn Vertrauen in und Anerkennung von staatlicher Autorität bedingen sich gegenseitig. Es wäre schade wenn durch unbedachte Durchsetzung exekutiver Maßnahmen (Vollzugsanordnung) unser vielbeschworener und erfolgreicher Kulturstaat Bayern Schaden nehmen würde.

Über die weiteren Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden....

Mit besten Sängergrüßen

Ihr

Jürgen Schwarz
geschäftsführender Präsident
Chorverband Bayerisch-Schwaben e.V.

 

 

Stand: 05.06.2020
wie berichtet haben sich die Laienmusikverbände und der Bayerische Musikrat in den letzten Wochen sehr intensiv um sinnvolle Rahmenbedingungen für einen Neustart der musikalischen Arbeit unserer Chöre bemüht.

Leider wurden die bayerischen Fachverbände trotz mehrfacher Gesprächsangebote nicht in die Entscheidungsvorbereitungen und Gespräche eingebunden. Vielmehr wurden wir heute Früh mit einem Schreiben aus dem Gesundheitsministerium konfrontiert, das direkt an die Regierungen, Kreisverwaltungsbehörden und das Landesamt für Gesundheit gerichtet ist. Wir als betroffene Chorverbände haben das Schreiben bis zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht offiziell zugestellt bekommen.

Das heißt in der Konsequenz: mit uns wird nicht gesprochen; es wird einfach über unseren Fachbereich entschieden; wir bekommen das Ergebnis nicht mal offiziell mitgeteilt.

Das ist eine Ungehörigkeit, die der gesellschaftlichen Bedeutung des Chorwesens und dem Engagement jeder/s Einzelnen unserer 90.000 aktiven Chorsängerinnen und Sänger in den Bayerischen Chorverbänden in keinster Weise gerecht wird . Das macht uns richtig wütend!

Lesen Sie hier den Inhalt:   Probenbetrieb von Laienmusikgruppen (Vollzug der 5. BaylfSMV v. 04.06.20)

Während mit dieser Vollzugsanordnung (!) für die Instrumentalmusik wenigstens grundlegende Perspektiven zur Aufnahme des Probenbetriebs gegeben werden, wird die Chorszene mit dem lapidaren Hinweis auf die 'erhöhte Infektionsgefahr durch lauten Gesang' mit einem generellen Tätigkeitsverbot belegt.

Bei aller Verantwortung für die Gesundheit unserer Sänger und Sängerinnen. Diese Begründung ist einfach Blödsinn und ist durch nichts belegt!

Ein Blick über die Bayerischen Landesgrenzen hinaus zeigt, dass es in unseren direkten Nachbarregionen, Baden-Württemberg und Österreich seit dieser Woche, bzw. seit 29.05.  wieder gestattet ist, die Chorarbeit unter Beachtung von Hygieneschutzmaßnahmen wieder aufzunehmen. In beiden Ländern wird zur Begründung ebenfalls auf die drei Referenzstudien der Charité, der Bundeswehruni in München und der Uniklinik Freiburg (siehe unten) verwiesen. Ergänzend hat der Chorverband Österreich am 27.05. eine 'Untersuchung und forografische Dokumentation von Aerosol- und Kondenswasseremission bei Chor Mitgliedern' veröffentlicht, die in der Schlussfolgerung die Chorprobenarbeit wieder grundsätzlich ermöglicht.

Die Bewertung der Studien und Untersuchungsergebnisse durch die Landesbehörden führt offensichtlich zu völlig konträren Ergebnissen. Die für Bayerische Chöre gewählte Begründung "lauter Gesang = erhöhtes Infektionsrisiko" wird durch keine der Studien belegt und belegt eine große Fachdistanz zum Chorgesang.

Der Bayerische Musikrat hat das Unverständnis der Verbände über diese Vollzugsanordnung dankenswerterweise sofort aufgegriffen und Präsident Dr. Thomas Goppel hat nachfolgende Presseerklärung, auch auf Bitten des CBS, heute Mittag veröffentlicht:

 

Pressemitteilung – Bayerischer Musikrat
München, den 5. Juni 2020

Wiedereinstieg in das Musikleben: ein Stiefmutter-Konzept?
BMR fordert fachliche Untermauerung der staatlichen Verordnungen zum Musizieren in Bayern

Als „Stiefmutter-Konzept“ empfinden die Laienverbände im Bayerischen Musikrat das Einstiegspapier der Staatsregierung aus der Pandemiekrise Covid 19. Dr. Thomas Goppel, Präsident des BMR:  „Was uns da nach wochenlangen Debatten ohne jede Beteiligung der Betroffenen vorgesetzt wird, zerstört bei den Chorverbänden mit immerhin 90.000 aktiven SängerInnen eine vierzigjährige Aufbauarbeit, weil sie wie kaum andere ein absolutes Einsatzverbot einhalten sollen. Die Bläser und andere Instrumentalisten müssen sich mit einer einwöchigen Probenzeit anfreunden, in der die Auflagen so gesetzt sind, dass letztlich nur im Freien trainiert werden kann.“ 

Probenverbot für SängerInnen

Goppel, der in den zurückliegenden zwei Wochen gemeinsam mit den Präsidenten der Fachverbände im Disput mit dem Kunstministerium durchgängig für die Musik stand, spricht von Verbitterung, die sich vor allem bei den Chorverantwortlichen breitmacht, weil sie wie die Tonkünstler und mehrheitlich andere in der Musikszene von der Politik ignoriert wurden und jetzt mit einer ohne fachliche Untermauerung in Stein gemeißelten Vorlage weiter „den Mund zu halten verpflichtet werden“. Der Kulturschaden, der so bei den leidenschaftlichen Sängern und Musikern ausgelöst werde, lasse sich mit einer CORONA-Begründung nicht mehr erklären. Goppel: „Sängerinnen und Sänger empfinden das Vorgehen der Staatsregierung als unzumutbare Gängelung.“

Messungen zur Virusanreicherung bei Bläsern blockiert

Auch der Blasmusiksektor ist mit der Vorlage aus dem Gesundheitsministerium alles andere als zufrieden. Eine ehrliche Bestandsaufnahme der Musizierbedingungen habe zu keinem Zeitpunkt stattgefunden. Die Bitte, mit der Musikergemeinschaft Messungen zur Virusanreicherung der Luft durchführen zu lassen, wird seit mehr als einem Monat blockiert. 

Goppel: „Die Wissenschaft und unsere Praktiker stehen Gewehr bei Fuß und geschürzten Lippen ohne jeden Verhaltensimpuls.“ „Ja“, sagen die Präsidenten der Blasmusikverbände, „wir freuen uns über das Zugeständnis, vor ersten Einsätzen eine Woche lang proben zu dürfen. Die Auflagen dazu lassen sich zwar nur mühsam, aber erfüllen. Trotzdem empfinden die 125.000 Instrumentalisten die nun schon 3 Monate währende Bläsersperre als übertriebene Vorsorge, wenn bedacht wird, was sich der Sport sichtlich problemfrei hat genehmigen lassen.“

Beteiligung bei der Erstellung von Regeln oder Ausstieg

Die Musikverbands-Vertreter erwarten von der Staatsregierung, „ihrem Minister“ und der gesundheitlichen Seite, endlich so ernst genommen zu werden wie Sport, Mittelstand und andere Verbände, die an der Erstellung betriebseinschränkender Regeln von Anfang beteiligt waren. 

Die Musikverbände in Bayern vermissen unter Hinweis auf längst beschaffte Erkenntnisse in Baden Württemberg und Österreich die Erlaubnis, vorliegende Einsatzbeschränkungen der Instrumente und eigenen Stimmen wissenschaftlich untersuchen zu dürfen und bei der Festlegung der Einsatzbedingungen der Chöre und Orchester (Kapellen) gehört und ab sofort beteiligt zu werden. Aus Mitgliederkreisen hört man den Vorwurf deutlich: „Das, was man historisch Stiefmüttern nachsagte, mangelndes Interesse an den ‚neuen‘ Kindern, ist von der Exekutive in Bayern seit Corona-Eintritt praktiziert worden. Wir steigen aus, wenn das so bleibt!“ 

Goppel: „Insbesondere möchten die beiden Großen unter den Laienverbänden der Musik wie andere im Freistaat auch - wie übrigens vor zwei Wochen  versprochen - von der Gesundheitsministerin angehört sein, bevor weiter Richtlinien neu festgeschrieben werden.“

Wir bitten um Veröffentlichung!

Christiane Franke
Bayerischer Musikrat - Presse

Sandstr. 31
80335 München
Tel: +49 89 520464-0

www.bayerischer-musikrat.de

 

Wir versuchen gemeinsam mit dem Bayerischen Musikrat erneut mit den Verantwortlichen der zuständigen Bayerischen Staatsministerien (Wissenschaft und Kunst; Gesundheits und Pflege) ins Gespräch zu kommen, denn die am 26.05. verkündete Wiederaufnahme von Veranstaltungen ab 15.06.20 setzt auch die Aufnahme eines Probenbetriebs voraus.

Ein nicht nachvollziehbares Betätigungsverbot für den Chorgesang in Bayern, das keine Perspektive bietet,  ist für uns inakzeptabel!

Wir halten Sie auf dem Laufenden........

Ihr

Jürgen Schwarz
geschäftsführender Präsident
Chorverband Bayerisch-Schwaben e.V.

 

 


Stand 26.05.20:
in den vergangenen Wochen haben sich die Rahmenbedingungen aufgrund der notwendigen Maßnahmen Aktuelle Informationen rund um das Coronavirus (Bild: www.musik-in-dresden.de)zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auch für unsere Chorvereine drastisch verändert. Durch die unverändert bestehenden Einschränkungen ist auch unser Chorwesen mit Proben, Konzerten und anderen Aktivitäten zum Erliegen gekommen. Wie lange dieser Zustand noch andauern wird, ist nach wie vor nicht klar. Wir können die getroffenen Maßnahmen nur nach besten Kräften konsequent unterstützen, damit sich die gute Entwicklung  fortsetzt... und uns eine baldige Rückkehr zum normalen Leben und Chorbetrieb ermöglichen. Im Zuge der Einschränkungen ergeben sich viele Fragen, zu deren Beantwortung wir nach besten Kräften und den uns vorliegenden Informationen beitragen wollen. Die Hinweise erfolgen verständlicherweise ohne rechtliche Verbindlichkeit, da es auch von den offiziellen Seiten laufend Aktualisierungen gibt.

Bitte seien Sie versichert, dass die Verantwortlichen in allen Verbänden um die Anliegen der Kulturschaffenden in Bayern wissen und mit Hochdruck versuchen, sich dieser Anliegen anzunehmen und sie an den entsprechenden Stellen vorzubringen. Der Bayerische Musikrat steht seit Wochen in Kontakt mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst um die Rahmenbedingungen auf den aktuellen Stand der Ausnahmesituation anzupassen. Jürgen Schwarz hat am 17.05. am Spitzengespräch zwischen BMR, Verbandsvertretern und Kunstminister Bernd Sibler teilgenommen. Hierbei wurde der dringende Informations- und Handlungsbedarf dargelegt. Alle Bereiche der Laienmusik benötigen klare Vorgaben und eine Perspektive, wann und unter welchen Rahmenbedingungen ein Proben- und Konzertbetrieb wieder möglich ist. Es gibt inzwischen einige Studien und Risikobewertungen, die eine vorsichtige Rückkehr zur Probenarbeit möglich erscheinen lassen. Eine Überprüfung und Anpassung des generellen Versammlungsverbots durch die Landesbehörden wurde dringend erbeten. Ebenso wurde gefordert, dass der in der Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung vom 14.5. angekündigte kulturelle Rettungsschirm zeitnah und praktikabel umgesetzt werden muss.

Vom Bayerischen Kunstminister wurde  das von der Neuen Musikzeitung am 17.5. veröffentlichte Eckpunktepapier der Kulturminsterkonferenz (dpa) als mögliche Grundlage für die Wiederaufnahme auch des Proben- und Konzertbetriebs in Aussicht gestellt. Wir hoffen, dass hierzu in Kürze umsetzbare Regeln und Perspektiven für die Arbeit in unseren Chören veröffentlicht werden. Wir halten Sie hierzu selbstverständlich auf dem Laufenden.

Wir wollen uns nicht an den vielfältigen Spekulationen beteiligen, sondern versorgen Sie weiterhin auf der Grundlage von Fakten.

Ihr Chorverband Bayerisch-Schwaben e.V.



> Aktuell: Pressemitteilung: Bericht aus der Kabinettssitzung (26.05.2020)
> Aktuell: Eckpunktepapier für Öffnungsstrategien (15.05.2020)
> Aktuell: Pressekonferenz MP Söder zu kulturellem Rettungsschirm (14.05.2020)
> Aktuell: Aufzeichnung der Pressekonferenz MP Söder zu kulturellem Rettungsschirm (14.05.2020)
> Pressemitteilung des StMWK: "Sibler: Zeit für einen Neustart für Kunst und Kultur" (06.05.2020)
> Brief des Präsidenten des Bayerischen Musikrat an Staatsminister Sibler: "Auch Kultur braucht einen festen Rahmen" (06.05.2020)
 



Risikobewertungen und -einschätzungen


> BR Klassik: Neue Studie mit BR-Chor untersucht Übertragungswege (22.05.2020)
> Hochschule für Musik Freiburg: Risikoeinschätzung (zweites Update) einer Coronavirus-Infektion im Bereich Musik (19.05.2020)
> Charité Berlin: Beurteilung der Ansteckungsgefahr mit SARS-CoV-2-Viren beim Singen (04.05.2020)
> Bundeswehruni München: Expertise "Musizieren in der Pandemie" (07.05.2020)
> BR Klassik: Gemeinsam Singen während der Corona-Pandemie - was geht, was geht nicht (07.05.2020)
> BMCO: Wann kann wieder gemeinsam musiziert werden? Stellungnahme zur aktuellen Situation der Amateurmusik (11.05.2020)

 

Unterstützung von freiberuflichen Chorleiter*innen

Viele Chorleiter*innen sind in den Chören freiberuflich tätig. Das heißt, dass ein Vergütungsanspruch auch nur dann besteht, wenn die Leistung erbracht wird bzw. erbracht werden kann. Insofern ist es ratsam, alternative Angebote für Chorleiter*innen zu überprüfen und umzusetzen. Vielleicht ist Ihr Verein in der Lage, bei dringendem finanziellen Bedarf Ihres Chorleiters bzw. Ihrer Chorleiterin einen Vorschuss für noch zu erbringende Proben zu zahlen. Uns sollte daran gelegen sein, dass wir unsere Chorleiter*innen auch in diesen schwierigen Zeiten an uns binden und wir unserer Verantwortung ihnen gegenüber auch – so weit möglich – gerecht werden.
Zur Unterstützung stehen zwei Förderprogramme zur Verfügung:
Das Programm „Soforthilfe Corona“ kann über das Bayerische Wirtschaftsministerium beantragt werden. Die Beantragung der Soforthilfe für Soloselbständige Künstler erfolgt über die Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

> Bayerisches Künstlerhilfsprogramm stark nachgefragt (23.05.2020)
> Antrag: Hilfsprogramm für freischaffende Künstler*innen (19.05.2020)
> Antrag: Corona-Soforthilfe (Bayer. Wirtschaftsministerium)
> Handlungsleitfaden für die Kultur und Kreativwirtschaft

 

Veranstaltungsabsagen

Auf Grund der geltenden Allgemeinverfügungen sind alle Veranstaltungen und Versammlungen in Bayern derzeit untersagt. Dieses Veranstaltungsverbot bricht alle geschlossenen Verträge. Es stellt „Höhere Gewalt“ dar. Dieses Veranstaltungsverbot gilt ähnlich auch in allen anderen Bundesländern, teilweise auch im Ausland. "Höhere Gewalt" befreit die dadurch betroffene Vertragspartei zeitweise oder möglicherweise dauerhaft von ihrer vertraglichen Leistungspflicht. Die andere Vertragspartei kann deswegen keinen Schadensersatz verlangen. Es können natürlich beide Vertragsparteien den Vertrag auf Grund „Höherer Gewalt“ aufheben, weil die Erfüllung eben unmöglich wird auf Grund des bestehenden Verbots. Es ist sehr sinnvoll, rechtzeitig und begründet abzusagen. (nach: www.bayern-kreativ.de)

 

Bezuschussung von Stornokosten

Wir haben beim Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst nachgefragt, ob Stornokosten aufgrund der Corona‐Pandemie (ausnahmsweise) förderfähig sind. Das StMWK bittet um Verständnis, dass weder das Staatsministerium noch der Bayerische Musikrat derzeit allgemeine Anweisungen zur Rückabwicklung von abgesagten Veranstaltungen geben können. Ebenso wird um Verständnis gebeten, dass es für Aussagen zu etwaigen darüberhinausgehenden Erstattungs‐ bzw. Unterstützungsmaßnahmen für den Laienmusikbereich durch den Freistaat Bayern derzeit noch zu früh ist. Man sollte deshalb bereits heute in die Überlegungen mit einbeziehen, dass die besagten Veranstaltungsverbote auch darüber hinaus bestehen bleiben und damit auch Auswirkungen auf geplante Konzerte & Veranstaltungen bis in den Spätsommer hinein haben könnten. Die besondere und dynamische Situation ist auch für alle offiziellen Stellen eine riesige Herausforderung. Wir sind, jeder an seiner Stelle und in seiner Funktion, aufgerufen an der Bekämpfung der Pandemie und ihren Auswirkungen so konsequent und verantwortungsvoll wie irgend möglich mitzuwirken.

 

Erleichterungen im Vereinsrecht

Um die Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht abzumildern, wurde unter anderem eine Ausnahmeregelung aufgenommen, mit der Vereine auch dann Beschlüsse fassen können, wenn in ihrer Satzung keine Möglichkeiten für Videokonferenzen oder andere "virtuelle Sitzungen" vorgesehen sind. Damit können Mitgliederversammlungen, Entlastungen und Wahlen auch in Zeiten der Corona-Krise durchgeführt werden. Auch Abstimmungen per E-Mail und Fax werden ermöglicht. Die Neuregelungen sind bis zum 31.12.2021 befristet. Der Deutsche Bundestag hat das Gesetz am 25.3.2020 verabschiedet.

> Neuregelungen im Detail
> Weiterführende Informationen: Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
> Aktuelle Entwicklungen zum Vereinsrecht (Rechtsanwald Didyk)
> Informationen für Vereinsvorsitzende

 

Hilfreiche, weiterführende Links

> Bayerisches Gesundheitsministerium: Rechtsgrundlagen (Rechtsverordnungen, Allgemeinverfügungen, Bekanntmachungen) zum Corona-Virus
> Bayerisches Gesundheitsministerium: Infektionsmonitor Bayern des StMGP
> Robert-Koch-Institut: Allg. Informationen rund um das Corona-Virus
> Robert-Koch-Institut: Allg. Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen
> Robert-Koch-Institut: Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland
> BzgA: Informationen zur Hygiene beim Husten und Niesen
> Auswärtiges Amt: Informationen zum Reiseverkehr sowie Ein- bzw. Ausreisebeschränkungen
> Bayern kreativ: Handlungsleitfaden für die Kultur- und Kreativwirtschaft
> BMCO: Finanzielle Soforthilfen für Vereine, Kleinstunternehmen und Soloselbstständige
> Deutsche Stimmklinik: Stellungnahme "Chor-Singen und Gesangsunterricht in Zeiten von Corona"


 


Allgemeine Hinweise: Die zur Verfügung gestellten Informationen können nur unterstützen und entbinden die Verantwortlichen unserer Mitgliedsvereine nicht davon, sich eigenverantwortlich und selbständig täglich über die aktuelle Lage zu informieren und eigene Entscheidungen zu treffen. Bei neuen Entwicklungen oder allgemein verbindlichen Informationen oder Verordnungen werden wir Sie umgehend informieren und auf dem Laufenden halten!

 

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